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Wann ein Corporate-Design-Update reicht — und wann nicht

Farbscheiben und Designmaterialien auf einer Werkbank

Ein Corporate-Design-Update ist kein kleineres Rebranding. Es setzt voraus, dass Name, Markenkern und die grundsätzliche Erkennbarkeit halten — und nur Ausführung, Kontrast oder Regelwerk nachziehen.

Signale für ein Update

  • Die Bildmarke wird noch korrekt erkannt, wirkt aber in aktuellen Anwendungen unscharf oder veraltet.
  • Es kursieren mehrere Farbcodes und Schriftversionen ohne dokumentierte Hierarchie.
  • Neue Kanäle (etwa Hochformat-Video oder Messestände) fehlen im Manual.

Signale für ein Rebranding

  • Der Name trägt nicht mehr die tatsächliche Leistung oder den Marktauftritt.
  • Fusionen oder Portfolio-Umbauten verlangen eine neue Markenarchitektur.
  • Interne Teams können den Auftritt nicht mehr erklären, ohne sich zu widersprechen.

Marketing-News zu spektakulären Relaunches verführen dazu, gleich den großen Wurf zu planen. In der Praxis spart ein ehrliches Audit Monate — und manchmal ein unnötiges Logo-Projekt.

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